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Cuxhavens historischer Passagierterminal„Steubenhöft“ – das ist der mit
den HAPAG-Hallen Cuxhaven
verbundene Kai mit Passagierempfangsgebäude.
Mit seiner
wechselhaften Geschichte erinnert
das historische Ensemble
HAPAG-Hallen/Steubenhöft noch
heute an die Millionen Menschen,
die von hier Abschied nahmen
auf dem Weg nach Amerika. In
der Ausstellung kann man selber
an der Datenbank „CUXAUS“
Auswanderungen aus dem heutigen
Landkreis Cuxhaven recherchieren.
Erleben Sie die spannende
Führung in den Hapag-Hallen!
Museumsschiff
„Elbe 1“Das Feuerschiff „Elbe 1“ (Bürgermeister O’swald), nach ihrer Position so genannt, liegt an der Innenseite des historischen Bollwerks „Alte Liebe“ im alten Hafen Cuxhavens. Die Unterkünfte mit Kammern, Kombüse und Offiziersmesse sind ebenso zugänglich wie der eindrucksvolle Maschinenraum und natürlich die Kommando-Brücke. Alle nautischen und technischen Instrumente sind jederzeit voll funktionsfähig.
Weitere Informationen zum Museumsschiff „Elbe1” »
Fort
KugelbakeDas Fort Kugelbake wurde von 1869 – 1879 auf Betreiben Preußens in Cuxhaven an exponierter Stelle gebaut und mit Geschützen schweren Kalibers bestückt. Das Fort präsentiert sich als pentagonaler Baukörper mit Wall und Kehlgraben, dessen Form in etwa denen der Großforts jener Tage entspricht, wie sie in Deutschland nach 1871 dank der französischen Reparations- Milliarden aus dem Boden sprossen. Erleben Sie Einblicke in 130 Jahre Fortgeschichte. Aus Haftungsgründen (die Teilnehmer müssen einen Haftungsausschluss unterzeichnen) ist der Besuch des Forts nur in geschlossenen Führungen nach Anmeldung möglich.
Schloss
Ritzebüttel Nach langer Sanierungsphase, die immer wieder zahlreiche Fragen der Denkmalpflege aufwarf, zeigt sich das 600 Jahre alte Bauwerk in seinem Inneren seit Herbst 1996 in einem völlig neuen und ungewohnten Erscheinungsbild. 600 Jahre Zeitgeschichte in seinen verschiedenen Ausprägungen und Etappen finden sich in den unterschiedlichen Gebäudeteilen und Räumen des Schlosses vereint und werfen ein einzigartiges Licht auf die historischen Zeitläufe, die dieses Bauwerk im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben.
Es darf als Besonderheit gelten, dass sich die Denkmalschutzbehörde gemeinsam mit der Stadt Cuxhaven auf diese facettenreiche Rekonstruktion unterschiedlicher historischer Bauzustände geeinigt hat und somit die jeweils schönste, wertvollste und daher auch erhaltenswerteste Innenraumgestaltung in mühsamer Kleinarbeit wieder herausgearbeitet hat.
Neben
dem Trauzimmer, in dem regelmäßig standesamtliche Trauungen
durchgeführt werden und einem schmuckvollen Garderobenraum befindet
sich im Hochparterre des Schlosses ein großer Festsaal. Dieser bildet
als mittelalterlicher Baukern gleichzeitig das Zentrum des Gebäudes.
Hier finden Veranstaltungen unterschiedlichster Art wie Konzerte,
Vorträge u.ä. statt.
Ein weiterer Festsaal befindet sich ein Stockwerk höher, im barocken Vorbau gelegen. Anlässlich der 500-Jahrfeier der Verbindung des Amtes Ritzebüttel mit der Stadt Hamburg im Jahr 1894 wurde dieser Saal mit einer wunderbaren Stuckdecke und holzvertäfelten Wänden repräsentativ ausgestattet. Heute zeigt sich dieser Raum wieder in seiner damaligen Pracht.
Auch die angrenzenden, ehemaligen Wohnräume der Hamburger Amtsverwalter im mittelalterlichen Teil dieses Geschosses wurden in der Fassung von 1894 rekonstruiert und zeigen farbenfrohe Wandmuster von schmuckvollen Friesen begrenzt.
Im zweiten Geschoss des mittelalterlichen Bauteils befindet sich ein Ausstellungsraum, in dem wechselnde Ausstellungen präsentiert werden.
Die Festsäle können für Veranstaltungen gebucht werden. Anmeldungen bitte direkt im Schloss Ritzebüttel unter Telefon: 04721/ 72 18 12.
Die "Dicke Berta" in Cuxhaven-Altenbruch, deren Schicksal sich der
Förderverein gleichen Namens verschrieben hat, kann auf keine
Superlative verweisen. Dennoch hatte der kleine Leuchtturm mit dem
liebevollen Namen im Bereich der Elbmündung ein wichtige Funktion, bis
er 1983 außer Betrieb genommen wurde und eigentlich abgerissen werden
sollte. Da es den Förderverein gibt, gibt es den Leuchtturm noch immer -
und Sie können ihn besichtigen und sich in die aufregenden Zeiten der
Leuchtfeuer und Leuchttürme zurückversetzen lassen. Seit 2002 ist es
auch möglich, die "Dicke Berta" als Standesamt zu nutzen und sich in
luftiger Höhe das "Ja-Wort" zu geben.
Weitere Informationen zum Leuchtturm "Dicke Berta".
Mitten im Herzen des Fischereihafens, im historischen Umfeld des Fischumschlages, wurden Ihnen 100 Jahre Fischereigeschichte Cuxhaven präsentiert. Die privaten Museumsmacher, allesamt echte "Seebären" - von der Mannschaft bis zum Kapitän - hatten es sich zur Aufgabe gemacht, in zwei ehemaligen Fischverarbeitungshallen und dem darüber liegenden Salzboden, die packende Geschichte der Hochseefischerei, der Kutterfischerei, dem Fischfang und der Fischverarbeitung sowie die Entwicklung Cuxhavens als Fischereistandort vorzustellen.
Das Fischereimuseum hat seit dem 30. Oktober 2011 geschlossen, damit die Bauarbeiten für das zukünftig in den Fischhallen 7 & 8 beheimatete neue Museum "Windstärke 10 - Fischerei- und Wrackmuseum Cuxhaven", das ab 2013 Fischereimuseum und Wrackmuseum unter einem Dach beherbergen soll, begonnen werden können. Weitere Informationen zu den bislang bekannten Planungen erhalten Sie hier.
In über 20 Jahren Sammelleidenschaft wurden über 1.000 Exponate aus
allen Bereichen der Seefahrt zusammengetragen: Marinemalerei,
Schiffsmodelle, nautische Instrumente, Walfangexponate,
Seemannssarbeiten, alte Ansichtskarten - und das im Guinessbuch notierte
größte Buddelschiff der Welt.
Das Schiffsmuseum Duhnen hat seit Oktober 2011 geschlossen - einige
Stücke dieser einmaligen Sammlung werden im neuen Museum "Windstärke 10 -
Fischerei- und Wrackmuseum Cuxhaven" ab 2013 wieder zu sehen sein.
Im Kurteil Altenbruch befindet sich das Deutsche U-Boot-Museum, das 1950
als persönliche Sammlung des ehemaligen U-Boot-Wachoffiziers Horst
Bredow gegründet wurde. Seither entwickelte es sich zur zentralen
Informationsstelle der westlichen Welt in allen U-Boot-Fragen. Im Laufe
der Zeit ist auch eine Sammlung von wertvollen Ausstellungsstücken
entstanden. Heute existieren in dem Archiv, das nur für Fachbesucher
zugänglich ist, ca. 50.000 Fotos, Angaben über alle U-Boote des In- und
Auslands und deren Entwicklung bis heute sowie eine umfangreiche
Bibliothek der gesamten einschlägigen Literatur. Museum und Archiv
haben, ohne jede Übertreibung, Weltruf. Fachwissenschaftler von
Australien und Neuseeland bis Alaska gehören zum Mitarbeiterkreis und zu
den Fördermitgliedern.
Museum: Altenbrucher Bahnhofstr. 57, 27478 Cuxhaven, Tel. 0 47 22/3 22
Archiv: Lange Str. 1 + 3, 27478 Cuxhaven, Tel. 0 47 22/91 23 95 (9-12.30
Uhr)
Im Ringelnatz-Museum finden Sie u.a. zeitgenössische Photos, Handschriften
und Dokumente, die ein lebendiges Bild vom vielschichtigen Leben und Schaffen
des Dichters und Malers liefern.
Joachim Ringelnatz lebte in einer der schwierigsten Epochen der
deutschen Geschichte. Der Erste Weltkrieg, die Nachkriegszeit mit ihren
beispiellosen wirtschaftlichen Krisen und der Hyperinflation, die
politischen Wirrnisse der 20er Jahre mit Putschversuchen von Rechts und
Links, die überbordende Lebenslust der "Roaring Twenties", schließlich
der Weg in den Nationalsozialismus: All dies prägte das Werk von Joachim
Ringelnatz, der mit seinem anarchischen Witz stets ein kritischer, sehr
genauer Beobachter und Kommentator seiner Gegenwart war.
So spiegelt sein Werk auch seine Zeit wieder – auf oft unterhaltsame,
manchmal aber auch melancholische und bedrückende Art und Weise. Im
Joachim-Ringelnatz-Museum finden Sie eine Ausstellung, die der
Zeitgeschichte ebenso Rechnung trägt wie dem Wirken des Künstlers.
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Fax 0 47 21 - 60 06 46
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